Texas, USA, Erlebnisse im „Staat des einsamen Sterns“ ( Lone Star State) II

Für heute stand Dallas auf dem Programm. Dallas die drittgrößte Stadt in Texas, mit ca. 1,3 Millionen Einwohnern und eine der elf Weltstädten der USA. Als Weltstadt werden laut Wikipedia Städte bezeichnet, die überragende weltweite Wichtigkeit besitzen, wie z.B. zentrale Bedeutung auf politischen, wirtschaftlichem oder kulturellem Gebiet. Dallas wurde 1841 gegründet und war durch ihre strategische Lage an zahlreichen Eisenbahnlinien ein wichtiger Punkt der Öl- und Baumwollindustrie. Die heutige Wirtschaft wird hauptsächlich von der Telekommunikation-, Computer-, Finanzdienstleistung- und Transportbranche bestimmt. Auf mich persönlich hat Dallas nicht einen so tollen Eindruck gemacht. Ok, es gibt schon ein paar schöne und geschichtlich interessante Orte, aber Fort Worth hat mir besser gefallen.

Wer mit der Fernsehserie Dallas groß geworden ist, für den gehört es zum Pflichtprogramm die „Southfork Ranch“ zu besuchen und wenn man schon mal in Dallas ist, erst recht. Also ging es von Downtown Richtung Southfork Ranch, J.R. Ewing besuchen. Wenn man dort ankommt, wird man erst mal in einem Souvenirladen auf die Familie „Ewing“ eingestimmt. Alles was es hier gibt ist mit den Bildern der Ewing’s dekoriert.

Vom Fernseher hatte ich noch in Erinnerung, dass es sich hier um eine große Ranch handeln müsste, dem ist aber garnicht so, sie ist eher klein. Bei unserer Führung durch das Haupthaus, hatten wir das Glück eine Führerin zu bekommen, die während der gesamten Dreharbeiten vor Ort war und auch mit all den Schauspielern/Innen auf Du und Du stand. So erzählte sie uns z.B. die Geschichte mit dem Swimmingpool, der im Fernsehen riesig aussieht, in Wirklichkeit aber relativ klein ist. Wie macht man aus einem kleinen Pool einen großen? Man arbeitet mit Spiegel und schon wird aus klein groß 😉

Was ich persönlich am interessantesten fand, war die Geschichte um die Ranch. Angefangen hat alles in einem Studio. Nachdem die Serie „Dallas“ aber so gut anlief, hatten die „Macher“ entschieden, sich auf die Suche zu machen, um eine Ranch zu finden, wo sie die Dreharbeiten weiterführen konnten.

Bei der Ranch, die mal „Duncan Acres“ hieß und dem Farmer Joe R. Duncan gehörte, wurden sie fündig. Ursprünglich wollte Duncan seine Ranch, die er für seine Frau und Töchter gebaut hatte, nicht zur Verfügung stellen. Aber nach dem dritten Anlauf und dem entsprechenden Scheck, wurde man sich dann doch einig. Es gab aber gewisse Vereinbarungen, so z.B. dass nur gedreht werden durfte, wenn die Familie Duncan nicht auf dem Anwesen war und das war meistens in der Hochsommerzeit. Man kann sich vorstellen, was die Schauspieler/Innen aushalten mussten, wenn sie bei 40° im Schatten Winterbekleidung tragen mussten 😉

Der weltweite Erfolg der Serie ließ das Haus zu eine Touristenattraktion werden und die Privatsphäre von Duncan und seiner Familie wurden massivst eingeschränkt. Es kam sogar so weit, dass nach J.R. Ewing tot, die Leute kamen und Blumen und Kränze am Haus ablegten, bzw. ablegen wollten. Dies wurde für die Familie Duncan irgendwann zu viel, so dass sie weg zog und 1985 auf der Ranch ein Museum einrichteten.

Fortsetzung folgt …..

Fotos von royusch

 

 

 

 

 



Kategorien:Nordamerika, Reisen, Texas, USA

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