Raw-Fotobearbeitung

Ich wurde in letzter Zeit immer wieder mal angesprochen, wie ich das eine oder andere Bild gemacht habe, z.B. auch das Bild vom Sonnenuntergang über Neunkirchen am Brand ?

Klar, gerne gebe ich meine Erfahrungen weiter!!! Man sollte aber auch dazu wissen, dass ich reiner Hobbyfotograf bin und es mir einfach nur Spaß macht Landschaften und Ähnliches zu fotografieren und die Bilder dann nach meinem persönlichen Geschmack „zu entwickeln“. Dieses „Entwickeln“ (auch gerne als Bildcomposing bezeichnet) ist natürlich immer so eine Sache. Was dem einen gefällt, muss dem anderen noch lange nicht gefallen. Aber so ist das halt im Leben und das ist auch gut so, sonst wäre das Leben doch langweilig 😀

Bevor es losgeht, noch ein paar Anmerkungen im Vorfeld:

Ich fotografiere mit einer Sony Alpha 6000, die ich mir letztes Jahr gekauft habe. Dazu habe ich mittlerweile drei Objektive, ein Weitwinkel (10-18mm), ein, ich nenne es mal, Standardobjektiv (16-50mm) und ein Teleobjektiv (18-105mm). Mit allen drei Objektiven komme ich gut zurecht und bin auch sehr zufrieden. Klar würde ich mir noch ein 400mm Teleobjektiv wünschen, aber dafür muss ich noch etwas sparen 😉

Für meine RAW-Bildbearbeitung verwende ich Lightroom und Photoshop von Adobe. Auch hier gibt es diverse andere Programme, aber ich habe mich jetzt mal für diese entschieden und bin auch sehr zufrieden damit. Diese Softwareprogramme enthalten diverse „Presets“ (Voreinstellungen) mit denen die Bilder bearbeitet werden können. Über solche Presets kann man sich im Internet informieren, teilweise auch kostenlos runterladen oder gegen einen gewissen Betrag kaufen. Zu diesen Presets gibt es auch geteilte Meinungen, der eine sagt: da sehen alle Bilder gleich aus oder das ist ja langweilig. Auch hier muss jeder für sich entscheiden, was er machen möchte. Klar jeder Berufsfotograf oder auch ambitionierter Hobbyfotograf wird vielleicht darüber lächeln, aber für mich waren und sind sie auch immer noch eine gute Hilfe, beim Verstehen von Einstellungen und auch bei der Bearbeitung. Und nicht umsonst heißen sie ja auch Presets, also Voreinstellungen. Der letzte Touch muss man dann schon selbst „regeln“.

So, jetzt aber zur Bildbearbeitung und wie bin ich zu dem Ergebnis gekommen bin: Ausgangspunkt waren drei unterschiedlich belichtete Bilder, das erste mit -0,3, das zweite mit -1,3 und das dritte mit +0,7.

Zum Vergrößern Foto bitte anklicken ! 

Da ich z. Zt. so ein bißchen auf HDR-Trip bin, habe ich diese drei Bilder in Lightroom zusammengefasst. Als Ergebnis habe ich dieses Bild bekommen:

Zum Vergrößern Foto bitte anklicken ! 

Das war nun das Ausgangsformat für meine weitere Bearbeitung. Da es sich um einen Sonnenuntergang handelt, wollte ich noch mehr „Wärme“ reinbringen. Dazu habe ich in Lightroom noch etwas an den „Reglern“ gespielt und das Bild dann in Photoshop geöffnet.  Mit meinem „Preset-Sonnenuntergang“ und ein paar händischen Anpassungen wurde das Bild entsprechend so bearbeitet, bis es mir gefallen hat.

Zum Vergrößern Foto bitte anklicken ! 

Zum Schluß habe ich noch die „Schärfe“ mit einem leichten Weichzeichner heraus genommen und „et viola“, mein Bild war fertig ☺️

Zum Vergrößern Foto bitte anklicken ! 

Wenn ihr noch etwas für mich zum Lernen habt, dann schreibt es in die Kommentare. Ich sage schon mal Danke dafür!!



Kategorien:Fotografie, Landschaftsfotografie, Spezial Effekte Fotografie

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  1. Vielen Dank für die Hinweise. LG, Uwe

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