Photoshop-Painting oder mit Photoshop malen

Durch einen Beitrag von Stephan von Bilder aus Strom – Photography (ich verlinke Euch mal den Beitrag) bin ich auf den Photo-Realist Painter Bert Monroy gestoßen. Er erstellt seine Bilder, nicht wie andere Künstler mit Pinsel und Farbe, sondern nur mit Photoshop.

Das hat mir so gut gefallen, dass ich so etwas auch mal probieren wollte. Nun bin ich nicht der Maler, der sich vor eine leeren Leinwand setzt und dann loslegt, sondern eher derjenige, der sich gerne etwas Unterstützung holt. Wenn ich so etwas schon nicht aus freier Hand kann, dann vielleicht mit etwas Nachhilfe?

Nur wie ??? Nach ein paar Tagen des Nachdenkens fiel mir eine Variante aus meiner Kindheit ein, „Malen nach Zahlen“. Also bin ich mal ins Netz und habe Mutter Google danach befragt, und siehe da, es gibt heut zu Tage jede Menge davon. Ja, es gibt sogar Unterschiede zwischen Malen nach Zahlen für Kinder und Erwachsene. Das Spektrum hat sich seit meiner Kindheit doch sehr stark verändert.

Nach etwas Suchen, bin ich dann auf ein Bild gestoßen, das ich gerne mal probieren wollte mit Photoshop zu erstellen. Leider stellte ich zu spät fest, dass dieses Bild für meinen ersten Versuche viel zu umfangreich war. Da ich aber schon eine Weile daran gearbeitet hatte, und nicht noch mal von vorne anfangen wollte, musste ich jetzt durch. Und wie gesagt, es war umfangreich, so dass sogar mein Notebook zum Schluß sehr zu kämpfen hatte.

Nach rund 100 Stunden intensiver Arbeit und gefühlten 1 Million Klicks auf der Maus, hatte ich es dann endlich geschafft, das Bild war fertig. Aber auch ich war fertig. So viel Zeit hatte ich bis dato noch nie in ein Bild investiert. Jetzt kann ich auch verstehen, warum Bert Monroy teilweise für ein Bild bis zu zweieinhalb Jahre benötigt.

Für alle Photoshop Nutzer, ich habe knappe 2000 Ebenen/Layers gebraucht, wobei ich zu Anfang den Fehler gemacht habe ohne Ebenen zu arbeiten. Was sich später sehr gerecht und jede Menge zusätzliche Arbeit eingebracht hat. Heute, mit etwas mehr Erfahrung im Umgang mit Photoshop und Ebenen, würde ich sicherlich nicht mehr so viele Ebenen benötigen, aber so habe ich jede Menge in Bezug auf Photoshop und Ebenen dazu gelernt.

Für alle nicht Photoshop Nutzer, ihr könnt Euch das in etwa so vorstellen, dass ihr ein Puzzle mit ca. 2000 Teilen vor Euch habt, die ihr entsprechend anmalen müsst und dann verbauen. Derjenige der Malen nach Zahlen kennt oder noch kennt, weiß sicherlich was ich meine.

Na ja, es war eine schöne, aber auch zeitintensive Aufgabe, die ich sicherlich irgendwann noch mal wiederholen werde, dann aber nicht mehr mit solch einem umfangreichen Bild.

Hier jetzt also das Bild plus die Vorlage und wie immer freue ich mich über euer Feedback.

Zum Vergrößern Foto bitte anklicken !

Fertiges Bild, rein in Photoshop erstellt.
Vorlage


Kategorien:Dies und Das, Experimente

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  1. Ich kenn mich mit Photoshop und weiß, das ist mächtig viel Arbeit. Respekt!

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  2. Ist wirklich toll geworden. Ich weiß nicht, ob ich die Ausdauer dafür hätte.

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  3. Tolle Arbeit.👍👏
    2000 Ebenenen? Ich werde schon nervös, wenn ich mehr als 10 brauche 😄

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  4. Das Bild ist wirklich sehr schön geworden, Roland und mit Photoshop kann man extrem viel machen, wozu ich selbst aber weder Zeit noch Nerven habe. Habs aber zumindest mal probiert, weil meine Nichte alles inzwischen professionell mit diesem Programm macht, was mir dann aber doch zu viel mit diesem „Schichtensystem“ wurde.
    Liebe Grüße von Hanne

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  5. Wow, das ist ja toll geworden! Die Mühe hat sich definitiv gelohnt! 😍

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  6. Den Beitrag habe ich gefunden aber irgendwie nicht wie es geht🙄 ist aber toll geworden😉👍

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  7. Ja, ist doch toll geworden, aber ich wäre danach auch geschafft und dann nie wieder 😀

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