Krabbenspinnen im Garten

Durch Zufall habe ich diese beiden Exemplare der „Veränderliche Krabbenspinne“ im Garten entdeckt und wollte sie euch natürlich nicht vorenthalten.

Ihren Namen bekam die Veränderliche Krabbenspinne, weil ihre beiden Vorderbeinpaare sehr kräftig und lang sind, wodurch sie eher einer Krabbe ähnelt als einer Spinne. Die Weibchen können ihre Körperfarbe aktiv wechseln – eine perfekte Möglichkeit zur Tarnung.

Die bis zu elf Millimeter großen Weibchen der Veränderlichen Krabbenspinne halten sich gerne auf Blüten auf, wo sie auf anfliegende Insekten lauern. Vor allem auf gelben und weißen Blüten sind sie hervorragend getarnt und – wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge – für Feinde und potenzielle Opfer „unsichtbar“. Tanzfliegen, Hummeln, Bienen, selbst Hornissen und große Schmetterlinge sind ihr als Opfer nicht zu groß. Mit den kleinen hinteren Beinpaaren hält sie sich fest. Mit den beiden kräftigen, langen vorderen Beinpaaren packt sie ihre Beute blitzschnell, injiziert ihr Gift und saugt sie aus. Um selber nicht etwa von einer Hummel gestochen zu werden, hält sie ihre Beute weit vom Körper entfernt. Oft verbringt ein Tier die meiste Zeit seines Lebens auf einer einzigen Pflanze. Quelle: NABU

Wie immer freue ich mich über euer Feedback und zum Vergrößern, einfach anklicken.



Kategorien:Dies und Das, Flora und Fauna, Fotografie, Makrofotografie

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  1. Das ist ja eine sehr schöne Spinne! Die muß man sitzen lassen 🙂

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  2. Ich muss mich immer wieder wundern was für faszinierende Geschöpfe Mutter Natur geschaffen hat. Manche sehen komisch aus haben aber genau das was sie zum Überleben brauchen. Wenn man die Natur machen lässt ist alles in Balance. Danke für die schönen Bilder und die Erläuterung dazu.

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  3. Und auf dieser Pflanze bleibt die Spinne dann solange hocken, bis sie jemand pflückt und sich zur Tode erschreckt… 😉 Schöne Aufnahmen, die Spinne finde ich äußerst gruselig. Wie die meisten… ach was, wie alle Spinnen 🙂

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  4. Ganz tolle Fotos sind das geworden lieber Roland, auch wenn Spinnen nicht unbedingt meine Lieblingstiere sind.
    Fotografierte gestern auch jede Menge Insekten und Käfer am Kanal bei Möhrendorf, von denen ich aber leider keine Namen kenne, teils auch nicht im Internet fand.
    Liebe Grüße von Hanne und komm gut in die Woche ☀️🍀

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  5. Schöne Fotos 😍
    Die hocken bei uns gerne in den Stockrosenblüten. Ich konnte mal ’schön‘ beobachten, wie eine im Nacken einer Hummel sitzt. Der Brummer hat da wirklich keine Chance.
    Liebe Grüße
    Sabine vom 🕷 🕸

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  6. Schoene Fotos – aber nicht unbedingt eines meiner Lieblingstiere!
    Viele Gruesse
    Christa

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  7. Schöne Bilder 😍
    Ich habe selber solche Tiere auch schon einmal im Garten gesehen (glaube ein männliches). Sind nur sehr selten zu finden, glaube ich. Freut mich, dass du diese Tiere sehen und fotografieren konntest.

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  8. Tolle Bilder, aber Gänsehaut Effekt….

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  9. Was für ein Glück und was für tolle Bilder!

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