Der Nordamerikanebel (auch NGC 7000 genannt) ist die Bezeichnung eines diffusen Gasnebels im Sternbild Schwan am Nordsternhimmel. Er befindet sich östlich des hellsten Sterns Deneb (α Cygni) im Schwanz des Sternbilds Schwan.
Der Gasnebel ist zwischen 2.000 und 3.000 Lichtjahre entfernt (seine genaue Entfernung ist nur schwer zu bestimmen) und besteht überwiegend aus Wasserstoff, der teilweise in ionisierter Form (HII) auftritt und sichtbares Licht in Form von tiefroter Strahlung emittiert. Auf lange belichteten Fotografien erscheint der Nebel daher intensiv rötlich.
Der Nordamerikanebel wurde im Jahre 1786 von William Herschel entdeckt. Im Jahre 1890 beobachtete Max Wolf an seiner privaten Sternwarte in Heidelberg den Nebel mit seinem 6″-Doppelastrografen und fotografierte ihn erstmals. Aufgrund seiner Beobachtung, die eine der ersten mit Hilfe der Astrofotografie war, vergab Wolf auch den Namen „Nordamerikanebel“.
Mit etwas Fantasie kann man rechts unten im Bild auf ca. 5 Uhr das Münchner Kindl erkennen 😉
Jetzt noch etwas in eigener Sache. Wie ihr sicherlich festgestellt habt, war ich in den letzten Wochen nicht sonderlich aktiv auf WP. Das hängt damit zusammen, dass ich z.Zt. mit anderen zeitintensiven Themen beschäftigt bin. Wenn ich wieder etwas mehr „Luft“ habe, bin ich auch in WP wieder präsenter.
Auch kommt noch meine Urlaubsreise dazu, die Mitte August beginnt. Aber für mein Fotoprojekt „Würfelspiel 3.0“ werde ich alles vorbereiten. Nur kann ich mich erst nach meiner Rückkehr (Mitte September) zu euren Kommentaren und Beiträgen melden.
Bis bald, bleibt oder werdet wieder gesund.

Kategorien:Astrofotografie, Fotografie, Nachtfotografie
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Alle Achtung .. so ein wunderbares Himmelsbild .. mit der „Entstehungsgeschichte“ noch beeindruckender .. 😀👏
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Vielen lieben Dank Steineflora, freut mich, dass es dir gefallen hat.
Liebe Grüße, Roland
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Mit diesem fantastischen Bild hast du dich wieder einmal selbst übertroffen und für den Aufwand, wie du es zum Kommentar von Lore hier so gut erklärt hast, wurdest du mit großer Freude entschädigt. Kannst wirklich stolz auf dich sein Roland, auch wenn ich rechts unten eher einen Engel sehe, der eine leuchtend rote Gaswolke beobachtet, um eventuell entstehendes Unheil zu verhindern.
Bin gerade sehr froh darüber, dass dich nicht Krankheit oder irgendwelchen anderen, nicht so gute Gründe am bloggen hindern und weißt ja, dass alles in der Bloggerwelt ein Kann, aber kein Muss sein sollte, um wirklich Spaß daran zu haben.
Liebe Grüße und lass es dir trotz Hitze soweit möglich gut gehen! 🤗🍀🌻🌞
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Vielen Dank liebe Hanne für dein Lob zu meinem Beitrag, freut mich sehr.
Ja, man muss die klaren Nächte ausnutzen und die Bearbeitung dauert dann entsprechend. Aber es macht Spaß und das ist doch das wichtigste 😉
Auch an dich ganz liebe Grüße und genieße den Tag. Die Temperaturen werden auch wieder nach unten gehen. Wenn ich sehe was bei der Tour de France abgeht, geht es uns hier ja noch gut.
Gruß Roland 🤗☘️🔭🥵
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Der Aufwand rechnet sich für das Resultat.
Chapeau!
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Dankeschön!!!
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Bitte!
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Ja, ich kann das Münchner Kindl ganz deutlich sehen. 😉
Ich habe grade weiter unten gelesen, was für ein immenser Zeitaufwand das ist, solch spektakuläre Bilder unseres Nachthimmels zu machen. Hut ab!
Vielen, vielen Dank fürs Zeigen – und herzliche Grüße!
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Danke für das Lob zu meinem Bild und liebe Grüße zurück,
Roland
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Sehr cool !
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Dankeschön 🙏
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Die Bilder aus dem All sehen spektakulär aus … Allerdings lese ich des öfteren sie seien Computer generiert. Weißt Du mehr? LGLore
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Liebe Lore, da kann ich dir nur sagen, so etwas gibt es nicht bei mir.
Mag sein das man solche Bilder mit dem PC generieren kann, aber ersten weiß ich nicht wie und zweitens ist mein Hobby Astrofotografie für mich ein wichtiger Bestandteil meines Leben.
Noch ein paar kurze Bemerkungen zu dem Bild, das mich eine halbe Nacht und fast ein Tag Arbeit gekostet hat.
Ab ca. 22:00Uhr habe ich das Teleskop auf unserem Balkon aufgebaut und ausgerichtet. Bis 23:30Uhr musste ich warten bis der Nebel für mich sichtbar war und ich ihn fotografieren konnte. Dann ab ca. 24:00Uhr ging es los mit dem Anfertigen der Bilder. Insgesamt 180 Bilder mit einer Belichtungszeit von je 60 sek. pro Bild, also insgesamt 3 Stunden.
Tagsdrauf heißt es, Bilder auf ihre Brauchbarkeit überprüfen und in einer speziellen Astrofotografiesoftware bearbeiten, was auch noch mal fast einen guten halben Tag in Anspruch nimmt.
Also, wie du sieht alles sehr zeitaufwendig, aber es macht eine riesen Freude, wenn man das Endprodukt sieht.
Liebe Grüße und dir noch einen schönen Abend,
Roland
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