Akureyri, Hauptstadt des Nordens: Ein Tag im isländischen Fjord

Gestern noch in Seyðisfjörður ausgelaufen heute dann in Akureyri eingelaufen.

Akureyri ist die viertgrößte Stadt Islands und gilt als „Hauptstadt des Nordens“. Die Stadt liegt am Ende des etwa 60 bis 90 Kilometer langen Fjords Eyjafjörður. In der Stadtmitte befindet sich die in den 1940er-Jahren errichtete Kirche mit Buntglasfenstern, die Szenen aus der isländischen Glaubensgeschichte zeigen.

Eigentlich wollten wir einen ausgiebigen Spaziergang durch die Stadt unternehmen, aber leider machte uns das Wetter ein Strich durch dir Rechnung. So blieb es nur bei einer kleinen Runde, da es immer stärker anfing zu regnen. Wieder an Bord gab es dann Kaffee und Kuchen zum Aufwärmen, was auch recht angenehm war.

Hier jetzt aber noch ein paar Eindrücke aus Akureyri.

Das Kulturzentrum Hof ​​befindet sich im Stadtzentrum von Akureyri und zählt zu den bedeutendsten Wahrzeichen der Stadt. Die Außenfassade des kreisförmigen Gebäudes ist von isländischen Basaltsäulen inspiriert; sie verleiht dem Bau eine markante, wohlverdiente Präsenz im Stadtbild und zieht das ganze Jahr über zahlreiche Gäste an.
Akureyrarkirkja: Die markante Stadtkirche aus dem Jahr 1940, entworfen vom Architekten Guðjón Samúelsson.
Akureyrarkirkja: Die markante Stadtkirche aus dem Jahr 1940, entworfen vom Architekten Guðjón Samúelsson.
Blick vom Vorplatz der Kirche hinunter in die Stadt

Um 17:00 Uhr hieß es alle Gäste an Bord, da wir uns auf den Weg zu unserem nächsten Hafen machen mussten, Sisimiut, Grönland, 1453 Seemeilen (2691 km) entfernt.

Noch ein letzter Blick hinüber nach Island, bevor uns drei weitere Seetage Richtung Grönland erwarteten.

Nach verlassen des Fjordes rissen die Wolken wieder etwas auf und wir konnten erneut einen wunderschönen Sonnenuntergang erleben.

Fortsetzung folgt.



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