Mit dem Schiff nach Seyðisfjörður: Islands stiller Osten

Nach drei herrlichen Seetagen hatten wir am darauffolgenden Morgen die östliche Küste von Island erreicht.

Kurze Zeit später liefen wir in den Seyðisfjörður Fjord ein, an dessen Ende das kleine Örtchen Seyðisfjörður mit seinen 659 Einwohner liegt.

östliche Küste von Island

Seyðisfjörður in Island strahlt Ruhe und Harmonie aus und bewahrt Spuren vergangener Jahrhunderte. Der Heringsboom Anfang des 20. Jahrhunderts prägt die Stadt und zog norwegische sowie dänische Kaufleute an. Noch heute sind viele Häuser aus dieser Zeit erhalten, darunter die markante Kirche.

Blaue Kirche (Bláa Kirkjan): Das hellblaue Gotteshaus im Zentrum ist ein Wahrzeichen des Ortes und Veranstaltungsort für Sommerkonzerte.

Der kleine Spaziergang durch den Ort und zum Búðareyrarfoss Wasserfall musste natürlich sein.

Búðareyrarfoss ist ein markanter Wasserfall, der sich direkt oberhalb der Stadt befindet. Am 60m hohen Búðarárfoss stürzt die Búðará je nach Wassermenge in ein bis drei Strömen in die Tiefe.

Noch ein Blick vom Wasserfall auf unser Schiff und schon machten wir uns auch wieder auf den Rückweg. Die Wolken fingen an sich zu senken und den Fjord samt Seyðisfjörður einzuschließen.

Aidaluna im Hafen von Seyðisfjörður

Nach unserer Rückkehr dauerte es auch nicht mehr lange und wir legten ab zu unserem nächsten Ziel, dem 224 Seemeilen (411 km) entfernten Akureyri im Norden von Island.

Sonnenuntergang auf dem Weg nach Akureyri, Island

Nach verlassen des Fjordes rissen die Wolken wieder etwas auf und wir konnten erneut einen wunderschönen Sonnenuntergang erleben.

Fortsetzung folgt.



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1 Antwort

  1. Gott…was für ein Riesendampfer…

    Der Wasserfall gefällt mir.

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  2. Dieses Riesenschiff wirkt wie ein Fremdkörper in der schönen Landschaft … aber der Wasserfall ist ein Traum 🙂

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