Die Seetage waren für uns immer etwas Besonderes. Einfach nur auf dem Balkon sitzen und entspannen. Die Temperaturen nahmen zwar erheblich ab, aber mit Decke war es immer noch recht angenehm den Wellen zu lauschen.


Ja, und dann war es soweit. Ca. um 16:00 Uhr am 29.08.2026 erreichten wir die Prins-Christian-Sund-Passage. Sie ist eine der spektakulärsten Wasserstraßen Grönlands. Diese rund 100 Kilometer lange Meerenge verbindet die Labradorsee im Süden mit dem Irmingermeer an der Ostküste Grönlands und trennt das Festland von der Inselgruppe Kap Marvel, dem südlichsten Teil Grönlands.
Steile Granitfelsen ragen bis zu über 2000 Meter in die Höhe, während zahlreiche Gletscher direkt bis ans Wasser reichen. Zudem kann man entlang der Route Eisberge und Wasserfälle beobachten.
Benannt wurde der Sund nach dem dänischen Kronprinzen Christian, dem späteren König Christian VIII von Dänemark. Die Passage zählte für mich zu den landschaftlichen Höhepunkten dieser Reise. An den unvergesslichen Ausblicken auf die raue und unberührte Natur nehme ich euch in den folgenden Bilder mit.







Nach ca. 5 Stunden hatten wir den Sund passiert und steuerten weiter Richtung Norden, nach Sisimiut, dass wir am nächsten Vormittag erreichen sollten.

Fortsetzung folgt.
Kategorien:Europa, Fotografie, Grönland, Island, Landschaftsfotografie, Reisen
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Was für eine gewaltige Landschaft!
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