Wanderung rund um den Ehrenbürg

Die Ehrenbürg ist ein Zeugenberg, der durch den Ehrenbach von der Hochfläche der Fränkischen Alb abgetrennt wurde. Der etwa 1500 Meter lange und 300 Meter breite Berg ragt bis zu 250 Meter hoch über das auslaufende Wiesenttal. Er lässt sich grob in drei unterschiedliche Bereiche gliedern: im Süden der Rodenstein mit seinem Gipfel (532 m) und dem Schlaifhausener Kopf (512 m), in der Mitte ein weiträumiger Sattel und im Norden das Walberla mit dem Denkmalfels (514 m) und dem Geierswandkopf (523 m). https://de.wikipedia.org/wiki/Ehrenbürg

Start und Ziel ist der Wanderparkplatz am Fuße des Walberla. Bevor der eigentliche Anstieg beginnt, kann man an einem Info-Pavillon Wissenswertes zum Walberla / Ehrenbürg erfahren. Von hieraus führt der Weg hinauf zum ersten Aussichtspunkt, von dem man einen herrlichen Ausblick auf Kirchehrenbach und die Fränkische Schweiz hat.

Wer jetzt den leichteren Anstieg nehmen möchte, folgt einfach dem gut ausgebauten Weg nach oben. Alle anderen halten sich links und folgen dem recht steilen Bergwanderweg. Oben angekommen hat man einen herrlichen Ausblick in die Fränkische Schweiz.

Je nach Wetter und Jahreszeit, kann es hier oben recht voll sein, da der „heilige Berg“ der Franken, gerne für einen Ausflug genutzt wird. Der weitere Weg wäre jetzt rüber zur Walpurgis-Kapelle und dann weiter zum Rodenstein, dem höchsten Berg auf dem Ehrenbürg. Ich wollte bei meiner heutigen Wanderung aber mal neue Wege erkunden und bin dem Bergwanderweg in südlicher Richtung gefolgt, zur Leutenbacher Wand.

Dem Bergwanderweg folgend, geht es weiter Richtung Südkuppe des Ehrenbürgs. Hier befindet sich der 531 m hohe Rodenstein (früher Bodenstein genannt). Eigentlich wollte ich hier eine gemütliche Pause einlegen, etwas trinken und die Aussicht genießen. Leider wurde es mit der gemütlichen Pause nichts, da der kalte Wind doch recht stark blies. Also ging es schon nach kurzer Zeit weiter Richtung Norden, Richtung Walpurgis-Kapelle.

Vom Rodenstein führt eine „Autobahn“ zur Kapelle. Für mich sollte es diesmal aber auf dem keltischen Ringwall weitergehen. Letztendlich kommt man zwar doch wieder auf dem Hauptweg raus, aber es hat trotzdem Spaß gemacht, mit dem Gedanken unterwegs zu sein, dass man auf einem uralten Wall läuft, der schon vor langer, langer Zeit in Benutzung war. Interessante Informationstafeln über die Geschichte des Ehrenbürgs sind am Ende des Weges zu finden.

Nach einem kurzen Stück auf dem Hauptweg, zweigt der Weg links zur Wiesenthauer Nadel und zum Räbelstein ab. Wie alle anderen Felsen des Walberla, so stammen auch diese beiden aus dem Jurameer. Hinweis: Für diesen Abschnitt des Weges sollte man trittfest sein!!

Wieder oben angekommen, kann man den herrlichen Ausblick genießen, bevor es wieder ein Stück nach unten geht zur Höhle bei der Steinernen Frau. Diese ist für Kinder auch relativ leicht erreichbar und für mich war es der ideal Ort um endlich eine gemütliche Trinkpause einzulegen.

Von hier aus ging es dann „querfeldein“ hinunter ins Tal. In Höhe des erstes Gipfelkreuz auf der Tour zum Walberla noch ein Blick zurück zu Steinernen Frau und dann geradewegs wieder zum Wanderparkplatz.

Zum Abschluss wie immer bei einer Wanderung ein Link zu meiner Route bei Komoot.

Zum vergrößern Fotos bitte anklicken !

Fotos von royusch



Kategorien:Fotografie, Franken, Landschaftsfotografie, Wanderungen

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  1. Wunderbar geschrieben und recherchiert, danke.

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