Ilimanaq: Herbstwanderung zwischen Eisbergen des Ilulissat-Fjords

Auf dem Weg nach Ilimanaq tauchten dann auch die ersten größeren Eisberge auf.

Größerer Eisberg auf dem Weg nach Ilimanaq. Im Hintergrund sieht man schon den Eisberge-Highway, aber dazu später mehr.

Ilimanaq liegt auf dem grönländischen Festland an der weitestgehend gerade verlaufenden Küstenlinie am östlichen Ufer der Diskobucht. Der Ilulissat-Eisfjord (Kangia) trennt die Gegend um Ilimanaq vom 15 km nördlich liegenden Ilulissat. Nur fünf Kilometer nördlich von Ilimanaq liegt die verlassene Siedlung Avannarliit, einen weiteren Kilometer nördlich lag die 1949 verlassene Siedlung Eqi. Direkt vor der Küste von Ilimanaq liegen die drei Inseln Ivissuartooq, Quilik und Affarleq. Der Ort liegt auf einem schmalen 160 m breiten Streifen, der im Osten vom See Tasersiaq begrenzt wird.

Ilimanaq, ein Ort mit gerade mal 56 Einwohnern. Die bunten Häuser gehören zum Ort, die braunen Häuser in der Bildmitte sind für Touristen gedacht.

Auch für Ilimanaq hieß es wieder die Tenderboote benutzen, wenn man ans Festland wollte. Alles kein Problem, etwas anstehen und schon ging’s los.

Unsere Tenderboote mit dem Eisberg-Highway im Hintergrund.

Wir unternahmen dann einen kleine Wanderung zu einem nahegelegenen Hügel, von dem man eine herrliche Aussicht auf die Eisberge, die aus dem Ilulissat-Eisfjord kamen, hatten.

Blick auf Eisberge, die aus dem Ilulissat-Eisfjord kommen.

Da wir für die folgende Nacht vor Ort blieben, wollten wir am nächsten Tag noch eine kleine Wanderung auf die gegenüber liegende Seite von Ilimanaq unternehmen um noch eine für mich besonders Aufnahme zu bekommen.

Wieder an Land angekommen führte uns unser Weg, wie bereits erwähnt, auf die andere Seite des Ortes. Vorbei an Schlittenhund, die angekettet waren. Nur ein Jungtier durfte frei laufen, aber die Größe, unglaublich. Etwa so groß wie ein Kalb.

Junger Schlittenhund

Die Natur zeigte sich schon in ihrem vorherbstlichen „Kleid“.

Landschaft rund um Ilimanaq in ihrem herbstlichen „Kleid“.

Kurze Zeit später hatten wir auch den Punkt erreicht, auf den ich so gehofft hat. Aber seht selbst, ist das nicht ein herrlicher Ausblick auf Ilimanaq und die Eisberge aus dem Ilulissat-Eisfjord.

Ausblick auf Ilimanaq und die Eisberge aus dem Ilulissat-Eisfjord.

Gegen 16:00 Uhr verließen wir wieder Ilimanaq (unser nördlichster Punkt von Grönland) und machten uns auf den Weg Richtung Süden zum 676 Seemeilen (1252 km) gelegen Ort Qaqortoq, den wir nach einem Seetag so gegen 06:00 Uhr erreichen sollten.

Fortsetzung folgt.



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