Nanortalik ist die südlichste Stadt Grönlands und liegt auf einer gleichnamigen Insel in der Kommune Kujalleq mit etwa 1.000 bis 1.450 Einwohnern und übersetzt sich aus dem Grönländischen als „Ort mit Eisbären“ oder „Platz, wo die Eisbären hingehen“. Die Stadt befindet sich an der Mündung des rund 70 Kilometer langen Tasermiut-Fjords (Ketilsfjord) und ist umgeben von einer schroffen Berg- und Fjordlandschaft.

Da wir erst für den Nachmittag wieder eine Bootstour zu den Eisbergen gebucht hatten, konnten wir uns nach dem Frühstück gemütlich auf den Weg machen, um den Ort zu erkunden.
Auf dem Weg zum Freilichtmuseum kamen wir auch an der lutherischen Kirche mit der ältesten Orgel Grönlands vorbei. Die Nanortalik Kirke ist das architektonische Wahrzeichen der Stadt und gilt als eine der fotogensten Kirchen Grönlands. Die im dänisch-lutherischen Stil errichtete Holzkirche wurde 1916 geweiht und steht seit 2004 unter Denkmalschutz

Ein Stückchen weiter findet man eine Steinformation, die Knud Rasmussen darstellen soll. Lokal wird sie auch Kiinarsivasik genannt. Wenn man den Felsen aus der richtigen Perspektive betrifft, formen die Risse und Kanten der Verwitterung verblüffend genau das Gesichtsprofil von Knud Rasmussen mit seiner markanten Nase und Stirn. Die Felsformation wurde nicht von Menschenhand gemeißelt, sondern ist vollständig durch die Kräfte der Natur entstanden.

Wieder zurück auf dem Schiff gönnten wir uns noch eine kleine Pause bevor es zur unserer Bootstour ging. Hier ein paar Bilder von den Eisbergen die wir sehen konnten.



Von Nanortalik ging es auf direktem Weg (755 Seemeilen (1399km)) zurück nach Island, genauer gesagt Reykjavik. Aber erst Mal gab es wieder Seetage, die teilweise mit einem schönen Sonnenuntergang abschlossen.

Fortsetzung folgt.
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