Vertikales Panorama

Ist es euch nicht auch schon mal so ergangen, dass ihr vor einem Objekt z.B. Kirche stand und den Kirchturm „abschneiden“ musstet, da ihr ihn nicht vollständig auf euer Bild bekommen habt?

Gut, es gibt jetzt Weitwinkel- oder Superweitwinkel- oder Fischaugenobjektive, aber wer als Hobbyfotograf/In hat das schon? Ok, der Personenkreis, der sich ausschließlich mit solchen Motiven beschäftigt verfügt natürlich über die entsprechenden Objektive. Aber ich als „Ottonormalverbraucher“ habe solche Objektive nicht. Und trotzdem sollte es doch irgendwie möglich sein, ein Bild mit „kompletter Kirche“ auf ein Bild zu bekommen.

Nach zahlreichen Recherchen im Internet bin ich auf das sogenannte „Vertikalpanorama“ gestoßen. Ich muß gestehen, davon hatte ich noch nie was gehört. Ok, Horizontalpanorama kannte ich schon, aber Vertikalpanorama, war mir neu, aber zugleich schien es auch interessant zu sein. Also habe ich mich mit dem Thema etwas näher beschäftigt und klar, warum soll es nicht möglich sein, die Kamera anstatt von „links nach rechts“, von „unten nach oben zu schwenken. Das musste ich unbedingt ausprobieren!!

Wenn dies funktionieren sollte, würden sich wieder neue „Fotowelten“ eröffnen. Ich denke dabei unter anderem Straßenschluchten, Hochhäuser oder aber auch an Wasserfälle, die mit ihrer Schönheit unter normalen Umständen nicht abzulichten sind.

Hier jetzt mein ersten Versuche in der Vertikalpanorama-Fotografie.

Vertikales Panorama

Das Bild zeigt die Pfarrkirche St. Nikolaus in Ebermannstadt. Es besteht aus 5 Einzelbildern, die in Lightroom zusammengesetzt wurden. Die Bilder wurden mit einer Brennweite von 55 mm, bei Blende 5,6, ISO 100 und einer Belichtungszeit zwischen 1/80 – 1/640 sec. aufgenommen.

Zum Vergrößern Foto bitte anklicken !

Was ist eure Meinung dazu? Vielleicht kanntet ihr diese Art von Fotografie ja schon? Wie sind eure Erfahrungen? Schreibt es mir in die Kommentare. Ich freu mich drauf 😉



Kategorien:Bauwerk, Fotografie, Panorama

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  1. Perspektive ist schon OK. Direkt Mittig wäre langweilig und hätte keine Spannung. Alles richtig gemacht.

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  2. Eine beeindruckend hohe Kirche ist das … das muss ich auch mal probieren .. funktioniert das auch mit einer „normalen“ DigiKamera?

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  3. klar ist mir auch schon passiert ! Du bist mir in manchen Themen weit im Vorteil mit dem Lightroom , ich habe sowas nicht und somit muss ich wohl oder übel so lange mich positionieren bis es klappt.
    Nein im Ernst ist natürlich schon eine tolle Sache wenn man Fotos so bearbeiten kann. Ich habe mich immer geweigert mit techn. Rafinessen meine Fotos zu bearbeiten bis es passt. Das ist aber alles Ansichtssache und jeder sollte das tun was er für richtig hält. Ausser Helligkeit, Gamma Effekt und ein paar Kleinigkeiten wird nichts bearbeitet.
    Die Kirche hat aber für mich einen ganz ganz leichten „rechtsdrall“ oder täusche ich mich da !!! VG Manni

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  4. Hat ganz klar einen Vorteil gegenüber einem Weitwinkel- oder Superweitwinkell, in dieser Technik hat man keine bzw. wenig mit stürzenden Linien zu kämpfen! ;o)
    Für deinen ersten Versuch, ganz klar Daumen hoch!
    Schönes Wochenende wünsche,
    Britta

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Trackbacks

  1. Die Pfarrkirche St. Nikolaus in Ebermannstadt – ROYUSCH-UNTERWEGS

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