Ene Besuch em Zoo, Teil II

Im ersten Teil meiner kleinen Serie, ging es um Randinformationen über den Tiergarten Nürnberg selbst und das Thema Vögel.

Im zweiten Teil soll es jetzt und das Thema Raubtiere gehen.

Im Raubtierhaus, das in die Sandsteinfelsen hineingebaut ist und durch einen Tunnel betreten wird, werden Amurtiger und Asiatische Löwen gehalten. Beide Arten besitzen Freigehege, die durch Wassergräben von den Besuchern getrennt sind. Mit Geparden, Buntmardern und Mähnenwölfen werden weitere, teilweise seltene Raubtierarten gehalten

Hier jetzt ein paar Bilder von den Raubtieren (die Buntmarder und Mähnenwölfe habe ich leider nicht gesehen), die ich bewundern konnte. Die Angaben zu den einzeln Raubtieren habe ich Wikipedia entnommen.

Der Sibirische Tiger, auch Amurtiger oder Ussuritiger genannt, ist eine Unterart des Tigers und die größte lebende Katze der Welt. Der Wildbestand beläuft sich heute auf weniger als 500 Tiere, die im Fernen Osten Russlands und angrenzenden Gebieten Nordkoreas und Chinas leben.
Die Kopf-Rumpf-Länge beträgt in der Regel bis 200 cm, in Ausnahmefällen auch bis zu etwa 230 cm; die Schwanzlänge bis zu ca. 100 cm, die Schulterhöhe bis 105 cm.
Mit seinem kräftigen Körper kann er sehr schwere Beute über weite Strecken tragen, um sie an einem ruhigen Ort zu fressen oder aufzubewahren.
Der Sibirische Tiger muss pro Tag 9 bis 10 kg Fleisch zu sich nehmen, da er enorme Energiereserven benötigt, um bei dem kalten Klima zu überleben. Die Hauptbeutetiere sind in dieser Reihenfolge Rothirsche, Wildschweine, Sikahirsche und Rehe. Daneben erbeutet er auch Elche, Gorale, Luchse und gelegentlich sogar Bären.
Der Asiatische Löwe, auch Persischer Löwe oder Indischer Löwe genannt, ist eine Unterart des Löwen. Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet reichte bis nach Südosteuropa sowie in den Mittleren und den Nahen Osten. Er kommt heute in freier Wildbahn nur noch im indischen Bundesstaat Gujarat im Gir-Nationalpark auf der Halbinsel Kathiawar vor.
Wie der Afrikanische Löwe lebt auch der Asiatische Löwe in Rudeln. Die Rudelgröße ist jedoch im Durchschnitt kleiner als beim afrikanischen Vertreter. Weibliche Löwen im Gir-Nationalpark leben in Gruppen von zwei bis sechs Individuen und Jungtieren.
Die Jagd obliegt den Weibchen. Nur in Ausnahmefällen beteiligen sich die Männchen des Rudels an der Jagd. Löwen jagen meist bei Dunkelheit oder in den kühlen Morgenstunden. Zu den Beutetieren des Asiatischen Löwen gehören Axishirsche, Indische Gazellen, Nilgauantilopen, Sambarhirsche, Vierhornantilopen und Wildschweine.
Der Gepard ist ein hauptsächlich in Afrika verbreitetes Raubtier, das zur Familie der Katzen gehört. Die in ihrem Jagdverhalten hoch spezialisierten Geparde sind die schnellsten Landtiere der Welt.
Ein Gepard erreicht eine Kopf-Rumpf-Länge von 150 cm, hinzu kommen 70 cm Schwanz. Die Schulterhöhe beträgt 80 cm. Trotz dieser stattlichen Größe bringt er es nur auf ein Gewicht von 60 kg.
Der Gepard war einst über fast ganz Afrika mit Ausnahme der zentralafrikanischen Waldgebiete verbreitet; außerdem waren Vorderasien, die indische Halbinsel und Teile Zentralasiens besiedelt. Heute ist er fast nur noch in Afrika südlich der Sahara anzutreffen.
Ja, und was Kleines gab es auch noch, die Fischkatze. Die Fischkatze ist eine wilde Katzenart Südasiens, die vorwiegend in Feuchtgebieten lebt. Anders als die meisten Katzen schwimmen Fischkatzen häufig. Auf ihrer Suche nach Beute kauert sie nicht nur am Ufer und holt sich mit einem gezielten Schlag die Fische aus dem Wasser, sondern watet auch häufig auf der Suche nach Krabben und anderem Wassergetier in seichten Gewässern umher oder erbeutet Fische tauchend und schwimmend.



Kategorien:Dies und Das, Flora und Fauna, Fotografie

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  1. Da kam ja noch mehr, toll. Mein Lieblingsbild…. die Miezekatze Schlecker mit der Zunge. Tolle Bilder

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  2. Es ist schon lange her das ich noch einen Tiergarten besucht habe. Sehr tolle Aufnahmen Roland.

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  3. Der Sibirische Tiger hat aber auch eine tierische Ausstrahlung… Warm, weich und kuschelig. (;(Interessante Bilder!) 👍

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  4. großes Lob von mir ! Tolle Bilder

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  5. Raubkatzen sind immer ein Hingucker!

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  6. Wie schön, dass nun im Nürnberger Tiergarten wieder alles frei zugänglich ist, lieber Roland und diese Raubtiere sind auch hier auf den Bildern faszinierend anzuschauen!!! Klasse dein neues Objektiv! 😉
    Jede Menge Anreiz hier, auch endlich wieder mal in den Tiergarten zu gehen.
    Liebe Grüße und vielen Dank fürs teilen!😊

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Trackbacks

  1. Ene Besuch em Zoo, Teil III – ROYUSCH-UNTERWEGS
  2. Ich konnte einfach nicht widerstehen… – ROYUSCH-UNTERWEGS

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