Die Entdeckung des Krebsnebels und seine Bedeutung

Der Krebsnebel ( katalogisiert als M1 und NGC 1952) im Sternbild Stier ist der Überrest der im Jahr 1054 beobachteten Supernova, in dem sich ein Pulsarwind-Nebel gebildet hat. Er befindet sich im Perseusarm der Milchstraße und ist etwa 6200 Lichtjahre von der Erde entfernt.

Die nebelartige Erscheinung wurde im Jahr 1731 von John Bevis während der Anfertigung von Sternkarten sowie, davon unabhängig, von Charles Messier auf der Suche nach Kometen im August 1758 entdeckt. Während die Entdeckung von Bevis lange unveröffentlicht blieb, war es für Messier der Auslöser zur Erstellung seines Katalogs von Nebeln und Sternhaufen, in dem der Krebsnebel als erstes Objekt eingeordnet ist. Seine Form wird darin einer Kerzenflamme ähnelnd beschrieben.

Die Aufnahme hatte ich bereits Mitte November letzen Jahres gemacht. Da sich die Bildbearbeitung aber als besonders Anspruchsvoll herausstellte, kann ich erst heute das fertige Bild zeigen. Es war praktisch mein erstes „First-Light mit einer Filterradkamera“ (Filterräder sind Geräte, die zwischen Teleskop und Kamera installiert werden. Sie verfügen über ein internes Rad/Karussell, das verschiedene farbige Filter vor dem Fenster drehen kann, durch das die Kamera blickt).

Das bedeutet, ich habe eine gewisse Anzahl an Bilder mit einem roten, grünen und blauen Filter aufgenommen. Diese einzelnen Bilder wurden dann zusammen „gepackt“ und ein Bild erstellt.

Hier also jetzt der Krebsnebel:

M1 Krebsnebel



Kategorien:Astrofotografie, Fotografie, Nachtfotografie

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1 Antwort

  1. Oh je, der Januar hat offenbar ziemlich viel Stress in sich… dann gutes Gelingen und übernehm dich bitte nicht!🤗🍀💪

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  2. Moin lieber Roland, weißt du eigentlich näheres über Jürgen Linsenfutter? Denn bei meinem letzten Kommentar bei ihm kam überall zur Antwort, dass es ihm so schlecht wie noch nie geht und seitdem ist Funkstille, was mir doch ziemliche Sorgen macht.
    Liebe Grüße und hab ein schönes Wochenende 🤗🍀🌤

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    • Guten Morgen liebe Hanne. Leider habe ich auch seit Mitte November nichts mehr von ihn ihm gelesen. Wollte schon mal in die Runde gefragt haben, ob jemand irgend was weiß.
      Ich dachte schon daran ihm mal eine Mail zu schreiben. Mal sehen vielleicht mache ich das heute mal.
      Bin nur durch den Umzug meiner Schwiegermutter etwas im Stress.
      Auch dir ein schönes Wochenende und liebe Grüße,
      Roland 🤗☘️🔭✨

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  3. Das ist ja ein faszinierendes Bild .. aber irgendwie gruselig , da so auch eine Krebszelle aussehen könnte .. und die brauchen wir nicht 🙂

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  4. Ein fantastisches Foto ist dir da wieder gelungen, lieber Roland! Wenn ich mir zudem vorstelle, dass dieser dermaßen schöne Krebsnebel etwa 6200 Lichtjahre von der Erde entfernt ist, bekomme ich noch mehr Respekt vor der Schöpfung.
    Chapeau für diese gelungene Aufnahme und liebe Grüße von mir zu dir 🤗🍀✨️

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    • Vielen Dank liebe Hanne. Freut mich sehr, dass dir mein Bild so gut gefallen hat. Bei jedem Bild, welches ich so aufnehmen kann, bin auch ich immer wieder erstaunt, was es da „Draußen“ alles zu sehen gibt.
      Dir noch eine entspannte Woche und liebe Grüße,
      Roland 🤗☘️🔭✨

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  5. Faszinierend kann ich nur sagen.

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  6. Klasse! Du hast die Astronomie-Fotografie echt drauf!
    Liebe Grüße!

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  7. Du entwickelst dich ja zu einem echten Spezialisten ,finde ich bei Fotografen immer unheimlich spannend,wie sich sowas entwickelt.

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