Mausoleum und andere Grabstätten der Herzog von Sachsen-Coburg und Gotha’schen Familie

Die Woche hatte ich mich mal wieder auf den Weg nach Coburg gemacht, da ich in Erfahrung gebracht hatte, dass es in Coburg noch zwei weitere Mausoleen geben sollte und eines davon wollte ich mir anschauen, das „Herzogliche Mausoleum“ in Coburg.

Da es sich im privaten Besitz der „Stiftung der Herzog von Sachsen-Coburg und Gotha’schen Familie“ befindet, darf und kann man dort nicht so einfach rein. Google machte mich aber darauf aufmerksam, dass es nur „vorübergehend geschlossen“ wäre. Also habe ich beim Coburger Touristikinformation angerufen um mich nach Öffnungszeiten zu erkundigen. Leider konnte mir die nette Dame nicht weiterhelfen und verwies mich an die Friedhofsverwaltung, da das Mausoleum auf dem Friedhof Coburg (hinterer Glockenberg) liegt. Nach einem weiteren Telefonat mit der Friedhofsverwaltung und dem Hinweis mich an die Stiftung der Herzog von Sachsen-Coburg und Gotha’schen Familie zu wenden, war ich dann an der entscheidenen Stelle. Die nette Dame am Telefon erklärte mir, dass das Mausoleum in privatem Besitz wäre und man es nur mit einer Sondergenehmigung besichtigen dürfte, welche auch nur in den seltensten Fällen ausgestellt werden würde. Sie wollte aber noch mal nachfragen und mir dann per Mail Bescheid geben. Tags drauf kam dann die erwartete Antwort: Leider nein, keine Sondergenehmigung.

Aber anschauen wollte ich es mit trotzdem. Also machte ich mich auf den Weg nach Coburg. Bei meinem Recherchieren zu dem „Herzogliche Mausoleum“, fand ich heraus, dass es in der Nähe von Schloss Callenberg noch eine weitere Begräbnisstätte des „Hauses Sachsen-Coburg und Gotha“ gab. Das war mein erstes Ziel.

Südwestlich vom Schloss Callenberg auf der Buchleite befindet sich der 1944 angelegte Herzogliche Friedhof für die Mitglieder des Hauses Sachsen-Coburg und Gotha. Zuvor wurden die Mitglieder der Familie im Herzoglichen Mausoleum in Coburg bestattet.

Eine geschwungene Treppe führt zu dem von einer niedrigen Bruchsteinmauer umgebenen Friedhof, auf dem sich vor einem mächtigen Steinkreuz sieben von Gruftplatten überdeckte Begräbnisstätten befinden. Als Erster wurde dort 1944 Prinz Hubertus beigesetzt, der 1943 durch einen Flugzeugabsturz ums Leben kam. Es folgten Erdbestattungen für Herzog Carl Eduard († 1954), Herzogin Victoria Adelheid († 1970), Prinzessin Caroline Mathilde († 1983), Prinz Friedrich Josias († 1998), Prinzessin Katrin Anna Dorothea († 2011) und Prinzessin Maria Claudia Sibylla († 2016).

Zum Vergrößern der Bilder, einfach anklicken, aber ihr kennt das ja.

Friedhof des Hauses Sachsen-Coburg und Gotha

Auf dem Rückweg zu meinem Auto, wollte ich noch einen Blick in das Schloss Callenberg werfen, da ich gelesen hatte, dass es wieder geöffnet hätte, musste aber feststellen, dass es ausgerechnet an diesem Tag geschlossen war. Also gab es nur einen Fernblick ins Coburger Land und hinüber zur Feste Coburg.

und morgen dann den zweiten Teil meines Ausflugs nach Coburg.



Kategorien:Bauwerke

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  1. da hast du dich ja mächtig ins Zeug gelegt um es zu recherchieren !!

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  2. Das sind ja sehr schöne Bilder von deinem Ausflug nach Coburg, lieber Roland und auch dein Bericht dazu ist sehr interessant!
    Wusste gar nicht, dass es dort ein Mausoleum und andere Grabstätten Adeliger von Sachsen-Coburg gibt, obwohl ich öfter mal in diesem schönen Ort war.
    Dankeschön fürs teilen, hab noch einen schönen Abend und liebe Grüße ✨

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