Texas, USA, Erlebnisse im „Staat des einsamen Sterns“ ( Lone Star State) II

Donnerstägliche Retrospektive: Texas, USA, Erlebnisse im „Staat des einsamen Sterns“ ( Lone Star State) II

Dieser Beitrag wurde ursprünglich 2018 veröffentlich. Im Nachtrag an unsere Reise durch den Südenosten von Texas in 2016.

Für heute stand Dallas auf dem Programm. Dallas die drittgrößte Stadt in Texas, mit ca. 1,3 Millionen Einwohnern und eine der elf Weltstädten der USA. Als Weltstadt werden laut Wikipedia Städte bezeichnet, die überragende weltweite Wichtigkeit besitzen, wie z.B. zentrale Bedeutung auf politischen, wirtschaftlichem oder kulturellem Gebiet. Dallas wurde 1841 gegründet und war durch ihre strategische Lage an zahlreichen Eisenbahnlinien ein wichtiger Punkt der Öl- und Baumwollindustrie. Die heutige Wirtschaft wird hauptsächlich von der Telekommunikation-, Computer-, Finanzdienstleistung- und Transportbranche bestimmt. Auf mich persönlich hat Dallas nicht einen so tollen Eindruck gemacht. Ok, es gibt schon ein paar schöne und geschichtlich interessante Orte, aber Fort Worth hat mir besser gefallen.

Wer mit der Fernsehserie Dallas groß geworden ist, für den gehört es zum Pflichtprogramm die „Southfork Ranch“ zu besuchen und wenn man schon mal in Dallas ist, erst recht. Also ging es von Downtown Richtung Southfork Ranch, J.R. Ewing besuchen. Wenn man dort ankommt, wird man erst mal in einem Souvenirladen auf die Familie „Ewing“ eingestimmt. Alles was es hier gibt ist mit den Bildern der Ewing’s dekoriert.

Vom Fernseher hatte ich noch in Erinnerung, dass es sich hier um eine große Ranch handeln müsste, dem ist aber garnicht so, sie ist eher klein. Bei unserer Führung durch das Haupthaus, hatten wir das Glück eine Führerin zu bekommen, die während der gesamten Dreharbeiten vor Ort war und auch mit all den Schauspielern/Innen auf Du und Du stand. So erzählte sie uns z.B. die Geschichte mit dem Swimmingpool, der im Fernsehen riesig aussieht, in Wirklichkeit aber relativ klein ist. Wie macht man aus einem kleinen Pool einen großen? Man arbeitet mit Spiegel und schon wird aus klein groß 😉

Was ich persönlich am interessantesten fand, war die Geschichte um die Ranch. Angefangen hat alles in einem Studio. Nachdem die Serie „Dallas“ aber so gut anlief, hatten die „Macher“ entschieden, sich auf die Suche zu machen, um eine Ranch zu finden, wo sie die Dreharbeiten weiterführen konnten.

Bei der Ranch, die mal „Duncan Acres“ hieß und dem Farmer Joe R. Duncan gehörte, wurden sie fündig. Ursprünglich wollte Duncan seine Ranch, die er für seine Frau und Töchter gebaut hatte, nicht zur Verfügung stellen. Aber nach dem dritten Anlauf und dem entsprechenden Scheck, wurde man sich dann doch einig. Es gab aber gewisse Vereinbarungen, so z.B. dass nur gedreht werden durfte, wenn die Familie Duncan nicht auf dem Anwesen war und das war meistens in der Hochsommerzeit. Man kann sich vorstellen, was die Schauspieler/Innen aushalten mussten, wenn sie bei 40° im Schatten Winterbekleidung tragen mussten 😉

Der weltweite Erfolg der Serie ließ das Haus zu eine Touristenattraktion werden und die Privatsphäre von Duncan und seiner Familie wurden massivst eingeschränkt. Es kam sogar so weit, dass nach J.R. Ewing tot, die Leute kamen und Blumen und Kränze am Haus ablegten, bzw. ablegen wollten. Dies wurde für die Familie Duncan irgendwann zu viel, so dass sie weg zog und 1985 auf der Ranch ein Museum einrichteten.

Fortsetzung folgt …..



Kategorien:Nordamerika, Reisen, Texas, USA

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  1. Wer erinnert sich nicht an die Serie „Dallas“ eh….. das waren noch Zeiten!
    Toll, dass Sie uns hierher bringen.

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  2. Danke fürs Minehmen. Dallas war eine der ersten Soaps, die man im Deutschen Fernsehen sehen konnte. Dein Bericht dazu war sehr interessant. Du konntest hinter die Kulissen sehen und hast erlebt mit welchen Tricks im Fernsehen gearbeitet wird.
    Liebe Grüsse Harald

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  3. „Man arbeitet mit Spiegel und schon wird aus klein groß“

    Was man nicht Alles tricksen kann! „Dallas“ war zwar eine Kultserie, aber sie hat mich wenig interessiert. Die Southfork Ranch wuerde ich mir aber trotzdem mal ansehen. So wie wir in Memphis auch „Graceland“ angesehen haben, obwohl ich nicht unbedingt ein Elvis-Fan bin.
    Liebe Gruesse,
    Pit

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  4. Das ist ja ein sehr interessanter Bericht zumal auch Dallas zu meinen gern gesehenen Fernsehserien gehörte. Danke fürs zeigen. Tolle Bilder.
    Viele Grüße Traudl

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  5. Oh ja – die Serie Dallas! Wenn die im Fernsehen kam, dann war sie “Must“ fuer die Familie!
    Die Details ueber die Ranch, bzw. das jetzige Museum sind sehr interessant und es muss schon ein beeindruckendes Gefuehlt gewesen zu sein, sie zu besuchen.
    Zur anderen “Beruehmtheit“ von Dallas, der Stelle an der JFK erschossen worden ist – da waere ich sicher sehr ergriffen gewesen, wenn ich dort gestanden haette! Immerhin ist das ein Moment in der Geschichte, an den sich viele unserer Generation genau erinnern koennen und wissen, was sie getan haben, oder wo sie sich aufgehalten haben, als sie diese Nachricht erhalten haben!
    Viele Gruesse
    Christa

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  6. Interessante Details über die weltberühmte Southfork Ranch! Vielen Dank fürs Zeigen und Erzählen, lieber Roland!

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  7. Hallo Roland, über Deinen Beitrag habe ich mich sehr gefreut. 🤩Ich bin auch mit Dallas groß geworden. Jeden Dienstag sass die Familie geschlossen vor dem Fernseher😄Interessant was Du berichtest. Und ich hätte nie gedacht dass Dallas als Weltstadt gilt.

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  8. Das ist ja wieder ein ganz toller und interessanter Bericht von eurer USA-Reise, lieber Roland und Texas ist offensichtlich sehr viel mehr als nur eine Reise wert!
    Mit der Fernsehserie „Dallas“ bin natürlich auch ich groß geworden und diese Southfork Ranch in Natura zu sehen, besuchen zu können ist schon ein echtes Muss, neben den vielen anderen Highlights dort!😊
    Liebe Grüße und Danke fürs teilen! 🍀

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