Westlicher Schleiernebel: Faszination NGC 6960

Neulich konnte ich noch mal den Westliche Schleiernebel fotografieren. Diesmal ohne störenden Vollmond und aus einer anderen Perspektive.

NGC 6960, auch bekannt als der Westliche Schleiernebel, ist ein berühmter Supernova-Überrest im Sternbild Schwan. Er ist rund 2400 Lichtjahre von der Erde entfernt und der Rest eines explodierten Sterns, der vor etwa 8.000 Jahren leuchtete.

Bei meinem ersten Beitrag des NGC 6069 konnte ich nur einen kleine Teil des Nebels zeigen. In diesem Beitrag ist er schon etwas ausgedehnter zu sehen. Das Bild zeigt aber noch nicht das volle Ausmaß des Nebels. Da hoffe ich in Zukunft noch entsprechende Aufnahmen machen zu können.

Wie schon bei meinem ersten Beitrag zeigen die roten Stränge Wasserstoffgas, blaue und grüne Teile zeigen leuchtenden Sauerstoff. Ein heller Stern namens 52 Cygni steht auch wieder in der Mitte des Nebels.

Einen Punkt habe ich noch in diesem Zusammenhang. Am Beispiel des Westliche Schleiernebel wollte ich wissen, wie groß er eigentlich ist. Ich wusste zwar, dass er 210 x 160 Bogenminuten groß ist, aber so richtig vorstellen kann man es sich dann doch nicht. Deshalb bin ich mal auf die Suche gegangen, um eine Umrechnung im Kilometer zu finden.

Und hier nun das Ergebnis: Für den Nebel mit einer Breite von 210 Bogenminuten errechnet sich etwa ein Wert von stolzen 1,39 × 10¹⁵ Kilometer, was wiederum ca. 146 Lichtjahre in der Realität bedeutet.

Bei der Höhe sind es in etwa die gleichen Größen: Für 160 Bogenminuten errechnet sich etwa ein Wert von stolzen 1,06 × 10¹⁵ Kilometer, welches ca. 112 Lichtjahren in der Realität entspricht. 

Westlicher Schleiernebels NGC 6960



Kategorien:Astrofotografie, Fotografie, Nachtfotografie

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1 Antwort

  1. Irgendwie unheimlich … schööön 🙂

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  2. Die Aufnahme ist dir sehr gut gelungen. Und diese Entfernungen und Ausmaße kann man sich auch bei noch so viel Phantasie kaum vorstellen…
    Liebe Grüße!

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  3. Die Umrechnung der Größe dieses fantastischen, gigantischen Schleiernebels, von Bogenminuten in Lichtjahre, lässt nun auch mich noch mehr Erstaunen, lieber Roland und zeigt einmal mehr, wie Staubkorn winzig wir mit unserem so schönen Planeten doch eigentlich sind.
    Dieser Blickwinkel auf diesen noch größer wirkenden, faszinierenden Schleiernebel ist noch eine Steigerung zum vorherigen Bild, und ich wüsste jetzt nicht, wie das noch zu toppen wäre!

    Liebe sonnige Grüße und Danke fürs mitnehmen, zu deinen tollen Reisen in diese faszinierende Ferne, lieber Roland. 🤗✨️🔭🍀🌻

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    • Vielen Dank liebe Hanne. Freut mich sehr, dass dir mein Beitrag wieder so gut gefallen hat.
      Auch für mich war es schon erstaunlich zu sehen, wie groß dieser Nebel ist und wie klein, im Vergleich, doch unser Heimatplanet ist.
      Für mich wäre die Krönung den gesamten Nebel (ca. doppelt so groß, wie auf dem Bild) mal fotografieren zu können. Dazu bedarf es aber immense Vorbereitungen und ob ich das dieses Jahr noch schaffe oder ins nächste Jahr verschieben muss, ist z.Zt. noch unklar.
      Heute wird es noch mal sehr heiß. Also machen wir das Beste daraus und ziehen uns an kühlere Plätze mit viel Eis zurück.
      Also habe einen entspannten Tag und liebe Grüße,
      Roland 🤗☘️🌞🍨🔭

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      • Zeit spielt bei solchen Dimensionen, zumindest auf Erden, nur noch eine geringe Rolle, lieber Roland und ich denke schon, dass sich irgendwann dieser große und bei solchen Bildern auch verständliche Wunsch, für dich erfüllen wird.
        Auf Erden ist auch Urlaub und Erholung, raus aus dem Alltag sehr wichtig, und bin schon gespannt darauf, wohin dieses Jahr deine bzw. Eure Reise geht.😊🛳
        Liebs Grüßle und hab auch du einen schönen entspannten Tag 🤗🎶🌞🍨🍀

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