Balthasar-Neumann-Rundweg

Bevor sich das Jahr 2018 verabschiedet, wollte ich Euch noch ein Rundweg zeigen, der sich wirklich lohnt; den Balthasar-Neumann-Rundweg in Gößweinstein. Er ist nicht besonders lange (etwa 3 km), aber traumhaft. Mit seinen grandiosen Ausblicken auf die Fränkische Schweiz und natürlich auf Gößweinstein, mit seiner Burg und der Basilika.

Der Balthasar-Neumann-Rundweg wurde anlässlich des 250. Todestages des Architekten angelegt, des Erbauers der Basilika von Gößweinstein. Er verläuft auf Straßen und Pfaden in und um Gößweinstein. Dabei führt er zur Wallfahrtsstätte Kreuzberg, zum Gernerfels, zur Burg Gößweinstein, zur Wagnershöhe und auf die Fischersruh. Von all diesen Orten genießt man landschaftlich eindrucksvolle und spektakuläre Ansichten von Gößweinstein und seiner idyllischen landschaftlichen Umgebung.

Starten könnte man den Rundweg z.B. vom Parkplatz in der Nähe des Franziskanerkloster. Am Parkplatz und über die ganze Stadt verteilt gibt es Info-Tafeln, mit unter anderem auch Flyer zum Balthasar-Neumann-Rundweg.

Balthasar-Neumann-Rundweg

Streckenprofil des Balthasar Neumann Rundwegs

Vom Parkplatz aus sind es nur wenige Gehminuten bis zum ersten Aussichtspunkt, der Wallfahrtsstätte Kreuzberg. Der Kreuzberg ist ein Aussichtspunkt auf steilem Fels, auf dem sich das sogenannte Hochkreuz befindet. Er ist zugleich der Endpunkt des Kreuzwegs der Wallfahrer. Wie viele mögen hier schon gebetet haben.

Vom Kreuzberg aus folgt man in südlicher Richtung dem Kreuzweg. Am Ölberg und der Naturtribüne vorbei geht es hinauf zur Ludwigshöhe. Auch von hier oben hat man einen imposanten Ausblick. Wieder zurück auf dem Rundweg, gelangt man zum Gernerfels. Wer etwas Glück hat, kann an den mächtigen Überhängen des Gernerfelsens Kletterer beobachten. Klettern ist in der „Fränkischen“ fast schon zum Volkssport geworden. Doch keine Angst: Es führen auch Stufen zum Gipfel.

Weiter führt der Rundweg an riesigen Felsbrocken vorbei, durch die Stadt hinauf zur Burg Gößweinstein. Am Aufgang zur Burg kann man einen Blick auf Gößweinstein erhaschen. Die Burg wacht seit über 1000 Jahren über Gößweinstein. Damals thronte Graf Gozwin über den Ort. Möglicherweise diente sie Richard Wagner als Vorbild für die Gralsburg in seinem Parsifal. Besuchen kann man sie von Ostern bis Oktober, täglich von 10.00 – 18.00 Uhr.

Dem Rundweg folgend geht es am „Haus des Gastes“, der Touristeninformation vorbei zur Wagnershöhe. Auf der Wagnershöhe findet man auf einer schwindelnd hohen Felskuppe einen Pavillon. Vor einem grandiosen Ausblick in die nördliche Fränkische Schweiz vereint sich das Wiesenttal mit dem Ailsbachtal und dem Püttlachtal.

Weiter geht es hinunter zur Kneipp- und Freizeitanlage und auf der anderen Seite durch die Parkanlage hinauf zur Fischersruh. Weit kann hier das Auge über den Ort und die das Wiesenttal verbergende Höhen schweifen. Basilika und Burg bilden als Ensemble mit dem Ortskern eine Postkartenidylle, begrenzt im Süden vom Kreuzberg mit Hochkreuz und im Westen von der Wagnershöhe.

Vom Aussichtspunkt Fischerruh geht es am Friedhof vorbei, zurück zum Parkplatz. Alles im Allem eine wunderschöne Runde, die ich guten Gewissens nur empfehlen kann!

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Kategorien:Outdoor-Aktivität, Wanderungen

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