Flugplatz auf der Wasserkuppe

Der Flugplatz, auf einer Höhe von 902m ü. NN, ist unter den etwa 400 Flugplätzen in Deutschland der Höchstgelegene.

Seit 1911 wird die Wasserkuppe als Fluggelände genutzt. Damals führten Darmstädter Schüler Versuche mit selbst gebauten Gleitern durch. Bereits 1922 gründete Arthur Martens die Martens Fliegerschule. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten übernahm die deutsche Luftwaffe die Fliegerschule und errichtete größere Gebäude für die Unterbringung und Ausbildung der Flugschüler.

1958/59 wurde für die Start- und Landebahn eine Schneise in den Wald geschlagen und 1962 fertiggestellt. Die Erdarbeiten mit schwerem Gerät wurden von der 14. amerikanischen Panzerregiment aus Fulda und einem Bundeswehrbataillon aus Hammelburg durchgeführt.

Im Laufe der folgenden Jahre wurde die Start- und Landebahn auf einer Länge von 400 Meter asphaltiert, saniert und verlängert, um die Voraussetzung für die luftrechtliche Genehmigung zu erfüllen. In 2012 entstand ein neues Flugplatzgebäude für die Fliegerschule, Hangars für die Motorflugzeuge und ein neuer Turm.

Zugelassen ist der Flugplatz (Sonderlandeplatz) für Motorflugzeuge, Motorsegler, Segelflugzeuge und für Ultraleichtflugzeuge. Genutzt wird er unter anderem von Deutschlands ältester Segelflugschule, der Fliegerschule Wasserkuppe (gegründet 1924), sowie ansässige Flugsportvereine. Etwa 50 Segelflugzeuge und 15 Motormaschinen sind auf der Wasserkuppe stationiert.

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Kategorien:Architektur, Bauwerk, Fotografie

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