Kanada, eine Reise durch die Schönheit der Natur XIII; Osoyoos – Hope

Donnerstägliche Retrospektive: British Columbia und Alberta, Canada, eine Reise durch die Schönheit der Natur XIII

Dieser Beitrag wurde ursprünglich 2017 veröffentlich. Im Nachtrag an unsere erste Truck-Camper Rundreise durch den Westen von Kanada.

Voller Erwartung starteten wir heute das vorletzte Teilstück unsere Rundreise durch den südwestlichen Teil Kanadas, von Osoyoos nach Hope (für alle Rambo Fans, hier wurde übrigens der Film Rambo, First Blood gedreht 🙂 )

Noch ein letztes Foto, dann gehts auch schon los, die Straße ruft 🙂

Osoyoos Lake

Der Weg führte uns, wie schon gestern, erst mal durch ein „Voralpen“ Gebiet, welches dann durch ein Weinanbaugebiet abgelöst wurde. Irgendwie hatte ich mich nach Deutschland versetzt gefühlt. Bei uns wächst der Wein meist an einem südlichen Hang, hier wächst er am Talgrund. Nur vereinzelt kann man ihn an einem Hang sehen. Es war aber schon beeindruckend zu sehen, wie groß die Anbauflächen sind. Im weiteren Verlauf, wechselte die Anbauart von Trauben in andere Fruchtarten, wie z.B. Äpfel, Kirschen, Pfirsiche, Tomaten usw. Das Interessante an dem Städtchen Keremeos, durch das wir kamen, sind die Obst-Verkaufsstände an der Hauptstraße. Leider waren die meisten noch geschlossen. Na ja, die Früchte kommen nun mal erst in ein paar Wochen / Monaten. Übrigens, Keremeos preißt sich als „größter Obststand Kanadas“.

Irgendwo hatte ich gelesen, dass es in Princeton einen Starbucks geben sollte. Darauf hatte ich mich schon den ganzen Morgen gefreut. In Princeton angekommen, musste ich aber feststellen, dass das nicht korrekt war. Also ging es weiter Richtung Hope. Im weiteren Verlauf unserer Strecke hatten wir dann den Manning Park erreicht.

ein Bär begrüßte uns an der Osteinfahrt in den Manning Park

Unsere stille Hoffnung noch mal einen Bären zu sehen, erfüllte sich leider nicht 😦 Sicherlich waren wir zur falschen Zeit am falschen Platz 🙂

Beaver Pond

Kurz vor Hope gab es die letzte Sehenswürdigkeit, die Auswirkungen des Hope Erdrutsches. Der Bergrutsch kam am 9. Januar 1965, ausgelöst durch zwei Erdbeben. Unter  46.000.000 m3, teilweise bis zu 80m hoch aufgeschüttetem Geröll, liegen noch Autos mit deren Insassen. Wenn man davor steht und sich das anschaut, kann es einem schon anders werden. Ich werde hier nicht nur das Foto posten, sondern auch die Beschreibung dazu, da ich der Meinung bin, dass dies einfach dazu gehört.

„Hope Slide“
Beschreibung des Erdrutsches und deren Auswirkung

Kurze Zeit später hatten wir dann Hope erreicht. Was für ein Wetterunterschied, in Osoyoos hatten wir 36°C bei strahlendem Sonnenschein, hier 15°C bei Hochnebel und Regen. Ich will wieder zurück!!!

unsere heutige Strecke


Kategorien:British Columbia, Kanada, Nordamerika, Reisen

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  1. Erstes Foto Idylle pur … und dann … aber so ist die Welt 🙂

    Gefällt 1 Person

  2. Das ist schon erschreckend, was für Kräfte in der Natur walten. Und gruselig, dass unter den Erd- und Geröllmassen von Hope immer noch Menschen verschüttet sind…
    Das erste Foto ist ein absoluter Traum!
    Liebe Grüße!

    Gefällt 1 Person

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