Weltkulturerbestadt Bamberg I

In mehr als 1000 Jahren ist ein einzigartiges historisches Stadtbild gewachsen. Die Welterbestadt Bamberg wird von dem grĂ¶ĂŸten unversehrt erhaltenen Altstadtensemble Europas geformt. Rund 2400 denkmalgeschĂŒtzte HĂ€user und das Jahrhunderte alte GĂ€rtnerviertel bilden ein Gesamtkunstwerk. SpektakulĂ€re Ornamente, reiche Verzierungen und einzigartige Details schmĂŒcken die Fassaden. Dieser Tatsache verdankt die Stadt die Aufnahme der Bamberger Altstadt in die Welterbe-Liste der UNESCO im Jahr 1993.

Die altehrwĂŒrdige Kaiser- und Bischofsstadt wurde wie Rom auf sieben HĂŒgeln erbaut. Überragt vom Kaiserdom stellt sie ein denkmalgeschĂŒtztes Ensemble-Kunstwerk zwischen Mittelalter und bĂŒrgerlichem Barock dar. Die unverĂ€ndert erhaltene Altstadt umfasst die drei historischen Stadtzentren Berg-, Insel- und GĂ€rtnerstadt.

Der Dom St. Peter und St. Georg gehört zu den Kaiserdomen und ist mit seinen vier TĂŒrmen das beherrschende Bauwerk der Altstadt. Im Innern befinden sich der Bamberger Reiter, das Grab des einzig heilig gesprochenen Kaiserpaares des Heiligen Römischen Reiches, Heinrich II. und Kunigunde, sowie mit dem Grab Papst Clemens II das einzige Papstgrab in Deutschland. (bayern.by)

Ich habe lange ĂŒberlegt, wie ich euch die SehenswĂŒrdigkeiten von Bamberg nĂ€her bringen kann und mich dann entschlossen, die einzelnen Highlights, die ich auf meiner Runde gefunden habe in mehreren Blogs darzustellen. NatĂŒrlich gibt es viel mehr, als was ich hier aufzeichnen kann, aber ich mach mal den Anfang und sollten sich dann noch Fragen ergeben, könnt ihr das ja in den Kommentaren hinlassen. Ich werde dann versuchen, sie schnellst möglich zu beantworten.

Um der Parkplatznot in der Innenstadt zu entgehen habe ich in Bamberg Bug (Laurenziplatz) geparkt und bin dann Richtung Altstadt gelaufen. Von dort aus ist es nicht sehr weit bis in die Altstadt und fĂŒr meine Runde war es der ideale Ausgangspunkt.

Schon nach ein paar hundert Meter kommt man zum Stöhrenkeller. Eigentlich ist der Stöhrenkeller ist kein typischer frĂ€nkischer Keller mit großem Biergarten und einer Menge Menschen. Er ist ein kleines, feines Wirtshaus am Stephansberg. Ich war bei meiner Runde nicht drin, habe aber gelesen, dass das Essen gut sein soll und die Bedienung freundlich. Mich hat auch mehr die Architektur als das Essen interessiert 😉

Vom Stöhrenkeller geht es weiter hinunter zur Regnitz, dem Fluß der durch Bamberg fließt und weiter ĂŒber die Obere MĂŒhlbrĂŒcke am Eckerts Wirtshaus vorbei zu einem Punkt, von dem man die Villa Concordia gut sehen kann.

Das Internationalen KĂŒnstlerhaus Villa Concordia, wurde am 20. Oktober 1997 durch das Bayerische Staatsministerium fĂŒr Wissenschaft, Forschung und Kunst gegrĂŒndet. In ihm befindet sich neben der Verwaltung, Ateliers, ein knapp zweihundert Besucher fassender Saal, der fĂŒr Ausstellungseröffnungen und Lesungen, sowie fĂŒr Konzerte genutzt wird.

Der Hofbeamte Ignaz Tobias Böttinger gab zwischen 1716 und 1722 wahrscheinlich dem Architekten Johann Dientzenhofer den Auftrag das heutige HauptgebÀude der barocken Villa Concordia zu bauen.

Zum VergrĂ¶ĂŸern Foto bitte anklicken !



Kategorien:Outdoor-AktivitÀt, Wanderungen

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  1. Also ich muss zugeben, war noch nie im Frankenland privat. Öfters mal im Landkreis „Hof an der Saale“ weil dort ein frĂŒherer Arbeitgeber seinen Hauptsitz hatte ( besser gesagt in Konradsreuth ) !!!! Sonst war Franken immer ein Niemannsland fĂŒr mich gewesen. Warum eigentlich ? Kann ich leider nicht beantworten , ich weiß es nicht !! Gut StĂ€dte wie Bamberg, Bayreuth ect. kennt man natĂŒrlich schon vom hören und sagen !!!! Die KĂŒche stelle ich mir aber auch sehr lecker vor mit der Bayrischen angehaucht !!!!

    GefÀllt 1 Person

    • Also, wenn man mal ins Frankenland kommt, dann gehört natĂŒrlich Bamberg zu den Pflichtbesuchen. Aber Achtung, es kann auch auf Grund des hohen Tourismus sehr ĂŒberlaufen sein, daher ist ein Besuch unter der Woche angebracht. Wer Bamberg schon kennt, sollte sich von Forchheim aus, dem Wiesenttal entlang Richtung GĂ¶ĂŸweinstein begeben. Die Gegend mit seiner Natur, Burgen ist schon ĂŒberwĂ€ltigend und die Preise fĂŒr Essen und Trinken sind moderat.

      GefÀllt 1 Person

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  1. Weltkulturerbestadt Bamberg II – ROYUSCH'S REISEN, RADTOUREN & FOTOGRAFIE

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